Elterliche Herausforderungen

"Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen:

Wurzeln und Flügel"

Johann Wolfgang von Goethe

Mädchen rennt übers Feld

 

Du bist auf der Suche nach einer professionellen Eltern- bzw. Erziehungsberatung? Hast Du kleine oder große Sorgen in der Beziehungsgestaltung zu Deinen Kindern? Ganz gleich ob es sich um Schulprobleme, Konflikte in der der Pubertät oder im Alltag handelt, jede Altersspanne für sich kann zu großen Herausforderungen für die Eltern führen. 

Corona Update:

Und auch aktuell im Rahmen der pandemiebedingten Begrenzungen, sind wir alle (nicht nur Eltern) vor noch nie dagewesenen Herausforderungen gestellt. Eine Belastungsprobe für ausnahmslos jedes Familiensystem. Veränderungen des Alltags zeigen sich nicht nur in den veränderten Schul- bzw. Arbeitsbedingungen, sondern auch im Umgang mit unseren sozialen Kontakten. Die vielfältigen Belastungen gerade in der aktuellen Situation, fordern Eltern neu heraus. Und dazu braucht es oftmals völlig neue Herangehensweisen.

 

Es ist mir daher ein großes Anliegen, auf die Perspektive der Kinder noch einmal genauer einzugehen. Dazu habe ich den Blog-Artikel "Wie Du die lebendigen Bedürfnisse Deiner Kinder auch während der Corona Pandemie bewahren kannst" für Dich verfasst und hier verlinkt.

Und sehr gerne stehe ich Dir im Rahmen einer Beratung natürlich auch in diesen schwierigen Zeiten zur Seite. 

Elternberatung

Wie eine Pflanze die wächst

Eines muss ich Dir gleich gestehen: Ich bin mit dem Begriff "Erziehung" nicht wirklich glücklich. Eine, wie ich finde, sehr schöne Analogie macht mein Unbehagen vielleicht etwas deutlicher. Bei einem kleinen Keimling der zu einer Pflanze heranwächst, käme man nie auf die Idee zu "ziehen", um etwas zu beschleunigen oder eine Wuchsrichtung vorzugeben. Alles was nötig ist, ist der Pflanze Bedingungen bereit zu stellen (viel Sonne, regelmäßiges Wasser, einen guten Boden) um voller Vertrauen das in ihr angelegte Potential optimal zur Entfaltung zu bringen. Und so sehe ich das auch im elterlichen Umgang mit ihren Kindern. Wie schade finde ich, dass so schöne Bezeichnungen wie Kindergärtnerin/ Kindergärtner oder der Kindergarten verloren gegangen sind, wo sie doch bildlich die ganz besondere und wertschätzende Haltung der Pflanzenanalogie verkörpern. Auf der anderen Seite verstehe ich natürlich auch das Bedürfnis der Berufsgruppe nach mehr Profilierung und Professionalisierung, die durch einen immer größeren pädagogischen sowie bildungspolitischen Anspruch gekennzeichnet, wenn nicht mittlerweile sogar überfordert/überfrachtet ist. Gerald Hüther warnt vor der Gefahr, dass Kinder zunehmend zum Produkt oder zum Objekt elterlicher und gesellschaftlicher Erwartungen werden. Und diese Erwartungen nahmen in den letzten Jahren stetig zu, bis hin zur aktuellen Corona-Krise. Um ein letztes Mal zum Pflanzenvergleich zurückzukommen: die momentane Situation gleicht eher einer modernen Baumschule, in welcher Individualität keinen Platz hat, und alle Pflanzen und Bäume in derselben Weise beschnitten werden, wie sie dem Trend entsprechen oder vom Auftraggeber vorgegeben werden. 

 

Erst Beziehung, dann Erziehung

Doch Individualität ist nicht nur eine Ur-menschliche Eigenschaft, sondern gleichsam der Schlüssel zur Betrachtung jedes einzelnen Familiensystems. Und individuell ist vor allem die jeweilige Beziehungsgestaltung zwischen Eltern und Kind. Im Rahmen meiner Kinder- und Jugendhilfeerfahrung weiß ich nur allzu gut, dass jegliche Interventionen ins Leere verlaufen, wenn ich es nicht schaffe mit dem Kind in Beziehung zu gehen, Verbundenheit herzustellen. Ist die Beziehung gestört, sind Verhaltensauffälligkeiten und Konflikte vorprogrammiert. Hans Joachim Maaz hat im Rahmen seiner langjährigen Forschung, Aspekte einer gelingenden Beziehungsgestaltung zusammengetragen, welche aus Sicht des Kindes eine zentrale Rolle spielen:

  • Bin ich gewollt?

  • Bin ich ausreichend geliebt?

  • Darf ich so sein wie ich angelegt bin oder muss ich so werden, wie Eltern, Schule und Gesellschaft es von mir erwarten?

  • Darf ich mich entwickeln/ entfalten? Werde ich in meinen Möglichkeiten auch angemessen gefördert, bekomme ich Hilfe?

  • Werde ich auch in meinen Begrenzungen akzeptiert?

Erst durch eine positive und vor allem liebevolle Beziehungsgestaltung zwischen Eltern und Kind, unter Einbeziehung dieser fundamentalen Fragestellungen, werden Veränderungsprozesse innerhalb des Familiensystems nachhaltig wirksam. 

 

Eltern sein steckt in Dir

Als systemische Therapeutin weiß ich nur allzu gut, wie wichtig eine differenzierte Betrachtung der Gesamtsituation einer Familie ist. Nur, weil ich mit einem speziellen Beratungskonzept mehrmals großen Erfolg hatte, bedeutet dies noch doch lange nicht, dass dieses in jeder Situation oder Konstellation zum gewünschten Ergebnis führt. Jede individuelle Ausgangslage, jedes Familiensystem mit ihren einzigartigen Biographien ist in seinem Wesen hochkomplex und dynamisch. Und das ist auch gut so. Individuelle Unterschiede zeigen sich in den Persönlichkeitseigenschaften, in den Einstellungen, Interessen und Wertorientierungen, religiösen, philosophischen und politischen Überzeugungen, in den Selbstkonzepten (ein großes Thema), im Sozialverhalten und Kommunikationsstil. Wenn diese individuellen Persönlichkeiten mit anderen innerhalb eines Systems interagieren und miteinander in Beziehung gehen, wird schnell deutlich, dass es kein universelles Erziehungskonzept geben kann. Ich habe hierzu den ausführlichen Artikel "Warum Erziehungsratgeber so erfolgreich sind, aber selten zum Erfolg führen" geschrieben. Darin stelle ich die Bedeutung elterlicher Intuition (in Abgrenzung zum klassischen "Bauchgefühl") in den Vordergrund. Intuition ist etwas tiefersitzendes, man könnte sagen angeborenes (nicht anerzogenes) Wissen, welches oftmals durch den ganz normalen Sozialisationsprozess vergessen oder unterdrückt wird. Jede Mutter und auch jeder Vater verfügt über ein solches biologisches Ur-Wissen. Im Rahmen meiner Beratung möchte ich Dir helfen, wieder einen liebevollen Zugang zu Dir selbst und zu Deinem Kind zu finden. 

Wie ich Dir helfen werde - Meine Elternberatung

An erster Stelle werde ich Dir zuhören, Dich in Deinem Familiensystem erkennen und mit Neugier und Interesse Fragen stellen, die Dich in einen ersten Erkenntnisprozess führen. Ich werde nicht versuchen, Dich und Deine Familie zu verändern. Veränderungsprozesse können nur von Dir selbst ausgehen. Ich möchte Dich dabei unterstützen, Deinen eigenen Elternkompetenzen als Mutter oder Vater wieder Vertrauen zu schenken, die Kommunikation und Beziehungsgestaltung in Deiner Familie allgemein zu verbessern sowie dabei Helfen, dass Klarheit, Offenheit und Humor wieder euren Familienalltag bestimmen. Reflektiere mit mir gemeinsam Deine Elternrolle inklusive aller beteiligten Emotionen, Lerne Widersprüchlichkeiten im Erziehungsalltag zu erkennen und erweitere ganz gezielt Deine Handlungsoptionen. Meine wichtigste Aufgabe sehe ich jedoch in der Stärkung Deines Selbstwirksamkeitsempfindens. ​Erfahre, wie Du Dir wieder Vertrauen kannst. 

Falls mehrere Familienmitglieder an unserer Elternberatung teilnehmen werden, ist es erfahrungsgemäß von Vorteil, wenn jeder über einen eigenen Zugang zu einem medialen Endgerät verfügt.

Ich bin für Dich da, wenn Dein Kind/ Deine Kinder:

  • im Kindergarten oder in der Schule Probleme zeigen, sich nicht konzentrieren können oder Leistungsschwierigkeiten aufweisen

  • verschlossen oder trotzig wirken

  • besonders ängstlich oder gehemmt erscheinen

  • unverständlich aggressiv reagieren

  • lügen und stehlen

  • weglaufen

  • einnässen, einkoten

  • Schlaf- oder Essstörungen zeigen oder

  • durch andere Angewohnheiten auffallen

oder auch im Rahmen von:

  • Trennung/Scheidung der Eltern,

  • Tod eines Familienmitgliedes

  • Umzug oder

  • bei anderen Belastungssituationen

 

Profitiere von meinen langjährigen Erfahrung in der Arbeit und Beratung von Eltern aber auch direkten pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Im Laufe meiner beruflichen Laufbahn sind weitreichende Erkenntnisse gewachsen, die ich sehr gerne mit Dir teilen möchte. Derzeit arbeite ich sogar an einer neuen Methode, Eltern mein Wissen anhand vieler praktischer Übungen zur Verfügung zu stellen. Sicherlich wird es dazu auch bald einen ersten Blog-Artikel geben.

Wichtig für Dich: Unsere Gespräche sind selbstverständlich vertraulich. Ich unterliege als Therapeutin der gesetzlichen Pflicht zum Schutz des Privatgeheimnisses. Personen, die sonst noch mit der Problemlage zu tun haben könnten (Schule, Kindergarten, Jugendamt etc.), werden ohne Deine Einwilligung, natürlich keine Kenntnis von der Beratung erhalten.

Ist es Dir lieber, eine Beratungsstelle vor Ort aufzusuchen?

Hier findest Du mögliche erste Anlaufstellen:

 

Erziehungs- und Familienberatungsstellen:

www.bke.de

 

Beratungsstellen mit verschiedenen Schwerpunkten:

www.dajeb.de

 

Anlaufstellen Frühe Hilfen:

www.elternsein.info/suche-fruehe-hilfen

 

Schreiambulanzen:

www.elternsein.info/suche-schreiambulanzen

 

Schwangerschaftsberatungsstellen:

www.familienplanung.de

Meine Buchempfehlungen zum Thema für Dich:

Ich freue mich auf Dich!

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Mädchen rennt übers Feld