Wie dir positive Psychologie helfen kann, dein Leben zu verändern!


Was ist positive Psychologie?

Die Psychologie beschäftigte sich bis Ende der neunziger Jahre mit der Bekämpfung von psychischen Erkrankungen, sozusagen mit den negativen Aspekten des Menschen. Auf dieser Grundlage sind Standardwerke zur Klassifizierung von Geisteskrankheiten usw. erschienen. Es wurde sich mit der Behandlung von Angst, Stress und Depressionen beschäftigt. Aber können wir mit dem Fokus auf das Negative am Menschen seine persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten ausschöpfen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Wissenschaft der positiven Psychologie.




Nicht jeder Mensch ist in irgendeiner Art psychisch krank. Viele Menschen sind mit ihrem Leben im Großen und Ganzen zufrieden oder auch sehr zufrieden. Und sie wollen nicht mehr an ihren Traumata und Schwächen gemessen werden und nur von ihren Schäden und Defiziten geheilt werden. Sondern die meisten Menschen in der heutigen Welt wollen vielmehr ihr Potenzial und ihre eigenen Stärken voll entfalten.


Wie können wir also glücklicher werden?

Stell dir eine Skala von 1 bis 10 vor. Wobei 1 bedeutet, dass du todunglücklich bist und 10 bedeutet, dass du superglücklich bist. Dies könnte die Leitfrage der positiven Psychologie sein. Und die Erarbeitung auf der Skala nach oben zu rutschen, bedeutet die Anwendung der positiven Psychologie. Dein Wohlbefinden noch zu vergrößern, kann dich glücklicher werden lassen. Aber dies entsteht nicht automatisch mit der Heilung von psychischen Erkrankungen. Die bisher erforschten Grundlagen der traditionellen Psychologie einfach umzukehren, hilft da nicht weiter.


Musst du negative Emotionen kennen um Glück zu fühlen?

Die Antwort lautet eindeutig JA! Kein Mensch ist immer superglücklich, optimistisch und zufrieden. Und wenn dir jetzt doch jemand einfallen sollte, der immer so wirkt, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in ihm anders aussieht, sehr hoch. Denn negative Emotionen zu leugnen, kann auf Dauer zu noch mehr negativen Emotionen führen. Denkst du jetzt auch gerade an die Personen der Social Media Kanäle? Die ausschließlich ihre positiven Erfahrungen teilen – die immer suggerieren, dass Ängste, Sorgen, Kummer oder Schuldgefühle nicht okay sind. Aber ist es nicht so, dass wir erst durch die Erfahrungen dieser negativen Gefühle, positive Emotionen überhaupt fühlen können, sie erkennen können?





Fazit

Wäre es nicht für uns hilfreich, wenn wir den Gedanken zulassen, dass sowohl positive als auch negative Erfahrungen in unserem Leben ihren Platz haben dürfen? Das wir sowohl aus den negativen Erfahrungen als auch aus den positiven Erfahrungen lernen können? Welche Botschaft steckt für mich hinter jenem Erlebnis? Was kann ich für mich daraus ziehen? Der Trick ist aus beiden Seiten Deines Lebens für Dich das beste Potenzial rauszuholen. Und nur mit den gesamten Erfahrungen (positive und negative) kannst Du lernen, wie Du glücklicher und zufriedener sein kannst.








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