Stresssymptome

"Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du Heute von Neuem beginnen."

Buddha

Wald

Allein der Umgang mit Stress macht den Unterschied

Erinnere Dich mal bitte an Deine letzte stressige Situation die Dir gerade einfällt! Wie ist es dazu gekommen? Was hat Dich dabei umgeben? Wie hast Du es geschafft die Situation hinter Dich zu lassen oder hat die Situation sich von alleine aufgelöst?

Stresssymptome können sich dabei ganz unterschiedlich auswirken. Manche Menschen haben eine andauernde Unruhe inne, können nicht schlafen, sich nicht konzentrieren bis hin zu Herzrasen, Schwindel und Bluthochdruck.

Mittlerweile leiden Kinder sowie Erwachsene mehr oder weniger unter den Anforderungen unseres modernen Lebens. Für manche von uns führt dieser Druck zu großem Stress, der wohlmöglich nicht mehr alleine bewältigt werden kann.

Gibt es eigentlich positiven Stress und was habe ich davon?

Klar gibt es den! In stressigen Situationen können wir viel schneller Entscheidungen treffen. Stress kann unsere letzten Kraftreserven ankurbeln, denn wenn wir beispielsweise vor einem Löwen weg rennen müssen, können wir schneller laufen, als wir es je gedacht hätten. Die folgende Tabelle zeigt Dir einen groben Überblick über die zwei Stressarten:

Die Ursachen und Folgen von negativem Stress

Die Ursachen von Stress können sehr vielfältig sein. In erster Linie sind es Anforderungssituation im Beruf oder Alltag, deren grundsätzliche Bewältigung (nach eigenem Maßstab) in einer tatsächlichen oder subjektiv gefühlten Überforderung mündet. Wiederholen sich solche Situationen oder dauern gar an, kommen Geist und Körper vollkommen aus dem Gleichgewicht. Die konstante Anspannung und der hohe Cortisol-Spiegel im Blut führen zwangsläufig zu psychosomatischen Leiden bis hin zur totalen Erschöpfung (Burn-Out). Das Gefühl der Ausweglosigkeit und Ohnmacht kommt zur negativen Gesamtsituation noch hinzu. Die zumeist sehr individuellen Folgen können verheerend sein:

  • Frustration und unbeständige launische (Ver)Stimmungen

  • ständige Unruhe / Schlaflosigkeit /Konzentrationsschwierigkeiten

  • geringes Selbstwertgefühl

  • Verdauungsprobleme / Appetitlosigkeit

  • Verlust der Libido

  • erhöhter Alkohol- und Drogenkonsum

  • Ausprägung nervöser Angewohnheiten (z.B. Nägelkauen)

  • Energielosigkeit / kein Gefühl der Lebensfreude

...um nur einige zu nennen. 

Wie ich dir dabei helfen kann, Stress loszulassen?

Solltest Du bei Dir einige der Stresssymptome wiedererkennen, ist ein ein schneller Handlungsbedarf angezeigt. Stress-Symptome frühzeitig zu erkennen ist gerade in unserem hektischen Alltag von großer Bedeutung. Aber so vielfältig wie sich Stress-Symptome äußern, so individuell sind auch die Methoden zur Regeneration. Während viele Menschen sehr positiv auf Entspannungsübungen reagieren, können andere ihren Stress nur dadurch reduzieren, indem sie an der inneren Einstellung arbeiten. Auch muss unter Umständen das eigene Lebens- und Karrierekonzept kritisch reflektiert werden, um die Prioritäten von Lebensfreude, Gesundheit und erfüllenden Beziehungen neu zu setzen.  

In unseren Einzelgesprächen werde ich Dir individuelle Wege aufzeigen, wie Du Dich von Deinen Stressoren befreien kannst. Mit Methoden der systemischen Therapie und Übungen der Achtsamkeitspraxis können wir gemeinsam Deine Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit wieder steigern und, was noch viel wichtiger ist, das Leben wieder neu wahrnehmen lernen. Unbeschwertheit und Lebenslust sollen wieder primär das Leben bestimmen. Die Abwesenheit von negativem Stress bedeutet aber kein Leben in meditativer Langsamkeit, ganz im Gegenteil. Auf Dich werden ganz neue Herausforderungen warten, denen Du jedoch mit Lust und Begeisterung begegnen kannst. Und dann empfindest Du den wohl wichtigsten Resilienzfaktor gegen Stress: Selbstwirksamkeit.

Was Du sofort gegen Deine Stresssymptome tun kannst: Die Box-Atmung

Die Box-Atmung ist eine der schnellsten, effektivsten und auch noch einfachsten Methoden, Dein inneres Gleichgewicht in Stress- und Belastungssituation wieder herzustellen. Es gibt inzwischen zahlreiche wissenschaftliche Studien, welche die positiven Wirkungen auf das Nervensystem belegen. Daher findet diese Atemtechnik auch im professionellem Rahmen, bei generelle Angststörungen, Depressionen und Panikattacken erfolgreich Anwendung. Auch bei Einschlafstörungen kann diese Methode wahre Wunder bewirken:

Stelle sicher, dass Du Dich voll und ganz auf Deine Atmung konzentrieren kannst. Deine Umgebung sollte daher ruhig und störungsfrei sein. Am besten sitzt Du bequem auf einem Stuhl. Sitze wenn möglich aufrecht und gerade, um Deine tiefen Atemzüge zu unterstützen. Starte mit einer leerer Lunge und atme kontrolliert über 4 Sekunden durch die Nase ein. Mit gefüllter Lunge wird im zweiten Schritt die Luft für 4 Sekunden gehalten. Anschließend atmest du kontrolliert 4 Sekunden lang aus, um dann die geleerte Lunge erneut für weitere 4 Sekunden zu halten. Damit hast Du bereits eine "Boxen-Runde" absolviert. Bleibe immer konzentriert und versuche Deinen eigenen Rhythmus zu finden. Variiere mit der Tiefe Deiner Atemzüge.

Bei der Anwendung dieser Atemtechnik kann eine akustische und optische Unterstützung zur Einhaltung der Zeit-Intervalle sehr hilfreich sein. Im Folgenden habe ich Dir daher für Dich ein liebevoll gestaltetes Video erstellt. Lass' Dich von der Musik und dem Rhythmus der gleichbleibenden Schläge in einen Zustand der inneren Ruhe und Tiefe führen. Weitere Versionen unterschiedlicher Längen und Geschwindigkeiten findest Du auf meinem YouTube Kanal. Viel Freude!

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Ich freue mich auf Dich!

Wald

Kontakt

E-Mail: info@maria-herrmann-therapie.de

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